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Hohe Transparenz und Kratzfestigkeit

Nanocryl® P-Produkte weisen eine besonders hohe Reinheit auf und verbessern die Kratz- und Abriebfestigkeit von Beschichtungen, ohne deren Transparenz zu beeinträchtigen. Sie sind somit hervorragend zur Highend-Modifizierung von hoch transparenten Formulierungen geeignet. Beispielhaft seien hoch kratzfeste Klarlacke für optische Linsen genannt.

Produktübersicht
Eigenschaftsverbesserungen
Wirkmechanismus

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Technischen Daten (keine Spezifikation)

Type

Monomer

Charakterisierung

SiO2 -Gehalt [wt%]

dyn. Viskosität, 25°C 

Nanocryl® P 390 HEMAHydroxyethylmethacrylat
50
60 mPa·s
Nanocryl® P 260 CTFA Trimethylolpropan-
formalacrylat
50
275 mPa·s
Nanocryl® P 270 HDDAHexandioldiacrylat
50
175 mPa·s
Nanocryl® P 275 TPGDA Tripropylenglycoldiacrylat
50
200 mPa·s
Nanocryl® P 276NPGPODAPropox. Neopentylglycoldiacrylat
50
175 mPa·s
Nanocryl® P 280TMPTA Trimethylolpropantriacrylat
50
3,3 Pa·s
Nanocryl® P 283TMPEOTAEthox. Trimethylolpropantriacrylat
50
1,0 Pa·s
Nanocryl® P 285 GPTAPropox. Glycerintriacrylat
50
1,75 Pa·s
Nanocryl® P 295 PPTTA Alkox. Pentaerythritoltetraacrylat
50
2,5 Pa·s

Weitere Nanocryl® P-Produkte und Mischungen für spezielle Anwendungen sind auf Anfrage erhältlich. Bitte kontaktieren Sie im Bedarfsfall unsere Anwendungstechniker.

Eigenschaftsverbesserungen [zurück]

Nanocryl® P-Produkte sind kolloidale Kieselsäure-Sole in verschiedenen ungesättigten (Meth-) Acrylatbindemitteln. Sie weisen eine besonders hohe Reinheit auf und sind somit hervorragend zur Highend-Modifizierung von strahlen-härtenden Formulierungen geeignet.

Nanocryl® P-Produkte sind hochtransparent, niedrigviskos und weisen keinerlei Sedimentation auf, d. h. die Verarbeitbarkeit bleibt im Vergleich zum jeweiligen Basisharz weitgehend unverändert. Auf diese Weise werden die vorteilhaften Eigenschaften von organischen und anorganischen Materialien nahezu perfekt kombiniert.

Wichtige Eigenschaften, die in strahlenhärtenden Formulierungen durch die Verwendung von Nanocryl® P verbessert werden können, sind:

  • stark verbesserte Kratz- und Abriebbeständigkeit
  • keine Verringerung von Transparenz und Glanzgrad der Beschichtung
  • Gas-, Wasserdampf- und Lösemittel-Barriereeffekt
  • erhöhte Witterungsbeständigkeit und verlangsamte thermische Alterung
  • Verringerung von Härtungsschrumpf und Reaktionswärme
  • verringerte thermische Ausdehnung und innere Spannungen
  • Erhöhung von Reißfestigkeit, Bruchzähigkeit und Elastizitätsmodul
  • verbesserte Haftung auf zahlreichen anorganischen Substraten (z. B. Glas, Aluminium)
  • erhöhte Hydrophilie der Beschichtungsoberfläche und dadurch verbesserte Schmutzabweisung bei anorganischen Verunreinigungen (z. B. Ruß)
  • leichte Verbesserung zahlreicher weiterer erwünschter Eigenschaften wie: thermische Stabilität, Fleckbeständigkeit, Wärmeleitfähigkeit, dielektrische Eigenschaften

Nanocryl® P findet überall dort Verwendung, wo die oben erwähnten Eigenschaftsverbesserungen angestrebt werden oder gar notwendig sind, ohne dass Nachteile in der Verarbeitbarkeit wie z.B. ein übermäßiger Viskositätsanstieg (bekannt von pyrogener Kieselsäure) in Kauf genommen werden müssen. Die Tatsache, dass dies ohne Verlust an optischer Klarheit möglich ist, macht Nanocryl® P besonders für hochtransparente Formulierungen geeignet. Beispielhaft seien hoch kratzfeste Klarlacke für optische Linsen genannt.

Wirkmechanismus [zurück]

Nanocryl® P-Produkte sind kolloidale Dispersionen von bis zu 50 Gew.-% amorphen Siliciumdioxid in einer breiten Reihe herkömmlicher ungesättigter (Meth-)Acrylat Monomere und Oligomere. Die disperse Phase besteht aus oberflächenmodifizierten, kugelförmigen SiO2-Nanopartikeln mit Durchmessern von 20 nm und einer extrem schmalen Partikelgrößenverteilung (Abb. 1).

Abbildung 1: Partikelgrößenverteilung (Bestimmung durch SANS)


Die nur wenige Nanometer großen SiO2-Kügelchen sind homogen und agglomeratfrei in der Harzmatrix verteilt (Abb. 2). Daraus resultiert eine sehr geringe Viskosität der Dispersion trotz SiO2-Gehalten von bis zu 50 Gew.-%.

 

Abbildung 2: TEM – Aufnahmen einer gehärteten Probe Nanopox® mit 5 % SiO2-Nanopartikeln

Die Nanopartikel werden in einem chemischen Prozess aus Wasserglas her-gestellt. In diesem sehr schonenden Verfahren wird das Bindemittel im Gegensatz zu den Prozessen, bei denen pulverförmige Füllstoffe mit Dissolvern und unter Eintrag sehr hoher Scherenergie eindispergiert werden, nicht geschädigt.

Für weitere Details zögern Sie bitte nicht, sich mit unseren Anwendungstechnikern in Verbindung zu setzen.

 
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