Anwendungen
Elektrik und Elektronik
Bruchzähmodifizierung von Epoxidharzen mit Core-Shell-Materialien
Für schlagzähe Systeme mit hervorragenden elektrischen Eigenschaften |
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Verbesserung der Schlagzähigkeit ohne Kompromisse beim Modul und bei der Glasübergangstemparatur - mit Albidur® kein Problem! Hervorragende elektrische Eigenschaften und niedrige Viskosität sind weitere wesentliche Vorteil von Albidur®.
Produktübersicht Produktübersicht [zurück] Technische Daten (keine Spezifikation)
Eigenschaftsverbesserungen [zurück] Möchte man eine Epoxidharzformulierung ohne Einbußen beim Modul sowie der Glasumwandlungstemperatur (Tg) schlagzäh modifizieren, ohne die Viskosität der Mischung deutlich zu erhöhen, bieten sich Produkte aus der Serie Albidur® an.
In Abbildung 1 ist die Entwicklung der Bruchzähigkeit und –energie in Abhängigkeit vom Silicongehalt der Formulierung dargestellt (Bisphenol A Epoxid basierte Formulierung, gehärtet mit Anhydrid), welche signifikante Verbesserungen zeigt. Für eine optimale Performance empfehlen wir 3 – 5 % Siliconelastomer in der Gesamtformulierung (ohne Füllstoffe), da damit einerseits eine spürbare Verbesserung der Bruchzähigkeit erreicht werden kann, aber andererseits kaum Kompromisse beim Modul gemacht werden müssen (Bitte beachten Sie: Albidur® enthält 40 % Siliconelastomer). Weitere Vorteile neben der niedrigen Viskosität sind die hohe Temperaturbeständigkeit des Siliconelastomers (bis 200 °C) sowie die exzellenten elektrischen Eigenschaften (siehe Abbildung 2).
Des weiteren kann der Härtungsschrumpf einer mit Albidur® modifizierten Formulierung sehr günstig beeinflusst werden, da sich die Siliconelastomerteilchen während der Härtung bei erhöhter Temperatur ausdehnen und so dem Schrumpf „entgegenwirken“. Wirkmechanismus [zurück] Albidur®-Produkte bestehen aus einem Epoxidharz, in dem Siliconelastomerpartikel definierter Größe (0,1 – 3 µm) fein verteilt sind. Diese Elastomerpartikel haben eine organische Hüllenstruktur, die über reaktive Gruppen verfügt (Abbildung 3).
Diese Teilchen sind in der Lage, an die Epoxidmatrix anzubinden. Wird jetzt auf das gehärtete Harzsystem eine Kraft ausgeübt, so kann diese beim Auftreffen auf eine Kautschukdomäne gleichmäßig in alle Richtungen dissipiert werden. Ist bereits ein Riss aufgetreten, so wird dieser am Weiterreißen gehindert. Die Elastomerpartikel dehnen sich senkrecht zur Rissrichtung; und werden nicht herausgerissen, da sie chemisch mit der Matrix verbunden sind. Abbildung 4 zeigt die fein verteilten Siliconelastomerteilchen in der Epoxidmatrix.
Für weitere Details zögern Sie bitte nicht, sich mit unseren Anwendungstechnikern in Verbindung zu setzen. |
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