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Schlagzähmodifizierung von Epoxidharzen mit Core-Shell-Materialien

Produktübersicht
Eigenschaftsverbesserungen
Wirkmechanismus

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Technische Daten (keine Spezifikation)

Type

Silicongehalt [wt%]

Harzbasis

EEW [g/Äquiv.]

dyn. Viskosität,
25°C [mPa·s]
Albidur® EP 2240 A
40 DGEBA 300 35.000
Albidur® EP 5340
40 cycloaliphatisch 250 6.000

Eigenschaftsverbesserungen [zurück]

Die verschiedenen Albidur® Typen werden für die Schlagzähmodifizierung von Epoxidharzklebstoffen verwendet. Der Mechanismus ist vergleichbar dem von Copolymeren (Albipox®). Sie sind geeignet für

  • Raumtemperaturhärtende Epoxidkleber; besonders für schnellhärtende Systeme
  • Heißhärtende Epoxidkleber
  • UV härtende Klebstoffe

Unter Verwendung von Albiduren, welche auf einer Core-Shell-Modifizierung beruhen, können schlagzähe, niedrigviskose Klebstoffe formuliert werden. Beim Einsatz von Albidur® entstehen keine Verluste beim Modul oder bei der Glasübergangstemperatur, da es sich um eine Dispersion von reaktiven Kautschukpartikeln handelt.

Aufgrund der günstigen elektrischen Eigenschaften des für die Herstellung der Core-Shell-Partikel verwendeten Silikonkautschukes ist Albidur® besonders geeignet für die Formulierung von Klebstoffen für elektrische und elektronische Anwendungen.

Albidur®-Produkte können in UV härtbaren Klebstoffen eingesetzt werden, da sie den kationischen Härtungsmechanismus nicht stören. 

Wirkmechanismus [zurück]

Bei der Verwendung von Albidur® in Klebstoffformulierungen wirkt der gleiche Mechanismus der Schlagzähmodifizierung wie bei den Copolymeren der Albipox®-Reihe (siehe Kapitel 1). Allerdings basieren die Kautschukpartikel auf einem Silikonkautschuk (Abbildung 7). 

Abbildung 7: Schematische Darstellung eines Albidur®-Teilchens

Diese Partikel mit einer definierten Größe von 0,1 - 3 µm sind homogen im Harz verteilt und können chemisch in die Epoxidmatrix einvernetzt werden. Wird jetzt auf das gehärtete Harzsystem eine Kraft ausgeübt, so kann diese beim Auftreffen auf eine Kautschukdomäne gleichmäßig in alle Richtungen dissipiert werden.

 

Ist bereits ein Riss aufgetreten, so wird dieser am Weiterreißen gehindert: Die Elastomerpartikel dehnen sich senkrecht zur Rissrichtung und werden nicht herausgerissen, da sie chemisch mit der Matrix verbunden sind. Abbildung 8 zeigt die homogene Verteilung der Siliconelastomerpartikel in einer Epoxidharzmatrix. 

Abbildung 8: Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme eines mit Albidur® modifizierten Epoxidharzes


 
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